Ein Ausbildungswochenende in der Jugendherberge Sachsenhausen

Theorie muss sein
Auch Arbeiten mit Seilen will gelernt sein
Alle schaun gespannt zu

Ein Ausbildungswochenende in der Jugendherberge Sachsenhausen nun waren wir in Sachsenhausen in der Jugendherberge. Die Fahrt war nicht sehr lang und wurde nur mit Steini,  Petra und zwei Jugendliche, Manuel und Rino, durchgeführt.Kaum angekommen, bezogen wir die Betten und dann hieß es: „In 5 Minuten einsatzbereitvor der Tür stehen… und dann sollte es losgehen. Wir waren fertig und  gaben die Meldung ,“Einsatzbereit“, dann kam auch schon die Frage:„Wo sind denn Eure  Fleecejacken?“ Wir gingen in unsere Zimmer zurück um sie zu holen.Nun konnte die Ausbildung beginnen und das tat sie auch. Um uns die nötigen Notizen zu machen mussten wir gleich noch Blöcke und Kugelschreiber holen. Michael, unser OB,  erzählte uns alles über den GKW1. Auf dem Plan stand: Beleuchtung und Verletzte abführen. Da es noch etwas hell war, kam die Beleuchtung zuerst dran. Wir holten die Stative und die dazugehörigen Scheinwerfer. Nur, die Dunkelheit war schneller als wir, zum Glück hatten wir aber noch die Handscheinwerfer. Leider war nur einer geladen. Ach, zum Glück sind doch auch noch die Kopflampen da, Pech gehabt, die Akkus waren leer.  Also bekamen wir das Licht des GKW 1 um die Beleuchtung aufzubauen. Kaum waren wir fertig, kam die Frage, „War da nicht noch was?“ Genau, stimmt ja, wir sollten doch einen Verletzten transportieren. Zuerst holten wir die Trage aus dem GKW1. Derjenige welcher hinten rechts an der Trage stand, hatte das Kommando. Das Kommando kam: „Bereit?“ Alle antworteten: „Ja! Hebt an!Angekommen beim Verletzten stellte sich die Frage, wie bekommen wir die Person jetzt da rein? Nicht verzagen, Michael fragen!Michael erklärte uns die nötigen Handgriffe. Wir befolgten Michaels Anweisungen und transportierten die verletzte Person ab.Nachdem wir unsere Aufgabe erledigt hatten, gingen wir noch mit Petra im Dunkeln spazieren. Auf einmal hörten wir ganz leise einen Hilferuf, etwas später wurde der Ruf lauter. Uns lief es eiskalt den Rücken runter. Petra sagte zu uns: „Los, alle dorthin!“ Schon liefen wir los. Wir fanden eine männliche, anscheinend verletzte, Person (Peter) Was tun….. 1.      Person ansprechen und fragen, was los ist. 2.      Hilfe holen (Steini anrufen) 3.      bis Hilfe eintrifft, verletzte Person warm halten und volllabbern 4.      Lichtquelle schaffen (Beleuchtung 5.      Abtransport der verletzten Person.  Nachdem die verletzte Person abtransportiert war, bauten wir die Beleuchtung ab, räumten auf, führten die Abschlussbesprechung durch und fielen todmüde ins Bett. Am Samstag war um 6.30 Uhr wecken angesagt. Nach der ausgiebigen Morgentoilette sowie einem reichhaltigen Frühstück gingen wir den 2. Teil des Ausbildungswochenendes an. Heben und Bewegen  von Lasten Auch dieser Ausbildungsvormittag verlief sehr spannend für uns. Wir lernten, mit welchen Hilfsmitteln man schwere Lasten bewegen kann. Teilweise durften wir auch selbst Hand anlegen. Da dieses Thema sehr weitläufig ist, wurde der Nachmittag mitgenutzt. Bei gemütlichen Kaffee und Kuchen wurde dann unsere Abschlussbesprechung gemacht. Danach ging es ab nach Osterne. Nachdem wir die Autos abgekerchert und alles weggeräumt hatten, wurden wir von unseren Eltern abholt.

Wir, die Jugendgruppe des Ortsverbandes Gransee, möchten uns bei allen Mitwirkenden, welche uns dieses Ausbildungswochenende ermöglichten, bedanken.

Rino Schlögel

Jugendgruppe Gransee