Krakau wir kommen!!!!!!

unsere Jugendlichen in einer Synagoge
im KZ Auschwitz
vor dem Krakauer Dom

Am Sonntagmorgen ging es um 7.30 Uhr los. Ziemlich früh fanden wir alle, aber naja, wir hatten ja schließlich 8 Stunden Fahrt vor uns. Mit uns Jugendlichen kam Steini (Michael Steinhöfel) unser Fahrer sowie Petra Bagusche, unsere Jugendbetreuerin. Als wir dann nach langer Fahrt in Krakau ankamen, mussten wir erstmal das „Hotel“ finden, was gar nicht so einfach war. Im Hotel angekommen, lag ein kleines Verständigungsproblem vor, wir können ja kein Polnisch, also mussten die englischen Vokabeln ran. Das klappte! Eine halbe Stunde hatten wir Zeit um unsere Zimmer zu beziehen, wir wollten ja schließlich etwas mehr von Krakau sehen. Ab in die Stadt, Steini führte uns durch die Innenstand von Krakau, da irgendwie niemand von uns anderen so richtig Ahnung hatte wie, wo und wohin es geht. Gleich am ersten Abend haben wir eine romantische Kutschfahrt bei Mondschein gemacht, was super schön war. Leckeres Abendessen gab es auch. Ganz schön schnell war der Abend auch schon wieder vorbei, alle lagen in ihren Betten und waren fix und alle!Für Montag war um 9.00 Uhr Frühstück angesetzt. Das war eine super Zeit um zu frühstücken, es konnte halbwegs ausgeschlafen werden und zu spät für andere Unternehmen war es auch noch nicht.Als wir Montag zum Frühstück ankamen in diesem „Cafe“, oder was das auch immer war, war uns klar, hier werden wir nicht satt. (Das war das einzige Mal, sonst gab es genug, reichlich und gutes Essen) Geschmeckt hatte es auch nicht so wirklich, aber zum Glück hatten wir Steini und sein Navi……..Dieses führte uns erstmal zu MC Donald und Subway. Nach unserem missglückten Frühstück sind wir per „Fußbus“ ins jüdische Viertel gewandert und haben uns eine Synagoge angeschaut. Als wir dann lecker jüdisch gegessen hatten, suchten wir uns einen Weg zu Schindlers Fabrik, was gar nicht so einfach war. Leider war die Fabrik wegen Bauarbeiten geschlossen, aber die Hauptsache ist ja, dass wir wissen, worum es geht und das wir dort waren. Auf dem Heimweg schauten wir uns noch eine Kirche an, welche wunderschön war. Auch einkaufen waren wir noch, für das Frühstück am nächsten Tag, denn wir wollten nicht erst eine Stunde rumlaufen bis es Frühstück gibt. Zum Glück hatten wir Messer, Gabel, Becher und Teller dank Petra dabei. Angekommen in der Jugendherberge waren alle total kaputt und müde. Da es am nächsten morgen früh losgehen sollte, fielen alle früh zum Schlafen ins Bett.Dienstag gab es schon um 8 Uhr Frühstück, wir hatten schließlich eine ganze Menge vor.Wir nahmen an einer Führung in Auschwitz im KZ teil. Die junge Frau, welche uns führte und alles erzählte bzw. erklärte, sprach sehr gut deutsch. Wir konnten und das vorher alles kaum vorstellen. Als wir dann vor einer riesengroßen Vitrine standen, welche mit sehr viel Menschenhaar gefüllt war, war uns sehr mulmig, aber, wo wir dann vor den Kindersachen, quatsch, Babysachen standen, konnten wir gar nicht mehr reden (tief in Gedanken: mein Bruder, meine Schwester…sie sind auch noch nicht so alt!).Dann führte uns die Frau zu einem Raum mit Glas verschlossen, in dem sehr sehr viele Kinder und Babyschuhe lagen, ich bekam Gänsehaut und hatte Tränen in den Augen………….WIE KANN MAN NUR SO GRAUSAM SEIN???????Die Führung ging ungefähr 3 Stunden und wir konnten, bzw. haben eine Menge unserer Fragen beantworten können. Als wir die Gedenktafel in Birkenau durchlasen, ging uns noch einmal alles durch den Kopf. Anschließend fuhren wir bedrückt wieder nach Krakau zurück um zu Abend zu essen und shoppen zu gehen. Eine Stunde hatten wir Zeit juchhuuuuuNach dem Shoppen ging es wieder in unser „Hotel“ und wir spielten noch ein wenig Schach bis uns die Augen zufielen. Am Mittwoch gings nach dem Frühstück zur Burg Wawel, wo es sehr schön war. Natürlich haben wir dort auch einiges gelernt.Danach sind wir in die Stadt gewandert um Mittag zu essen und die Tuchhallen zu bessuchen, dort waren wir dann schon das zweite Mal…!Wir bekamen eine Aufgabe gestellt: „Was hat der Drache in Krakau zu bedeuten?“Unser Jugendtrupp bekam es raus!!......Der Drache wohnte neben den Wawel und hieß Wawalski. Wir bekamen sogar einen deutschen Text. Zum Abendessen waren wir wieder in dem großen Einkaufszentrum. Als wir wieder zu „Hause“ waren, spielten wir noch Schach, dass macht wirklich Spaß.Am Donnerstag hieß es Heimfahrt, wie schade!!!!!!Wir konnten noch ein wenig Einkaufen gehen, Mittag wurde noch in Krakau gegessen und dann gings ab nach Hause! Vielen Dank Petra, dass du uns diese Fahrt ermöglicht hast, sie war wirklich lehrreich und schön!!!!! Wenn ich/wir an der Uhr drehen könnten, hätten wir es gemacht!Lieben Dank an Steini, du hast für uns deinen Urlaub geopfert! und hast für uns den Kraftfahrer gespielt! LIEBEN DANK – die Jugend!