Zweites Workcamp 'Helfende Verbände' in der Gedenkstätte Ravensbrück (Fürstenberg/Brandenburg)

Die Jugendgruppen an der Rampe
Zeitzeuginnen
Gedenken an den Gleisen

In der ersten Ferienwoche (17.10.-23.10.09) veranstaltete die Johanniter-Unfallhilfe Berlin/Brandenburg das zweite Workcamp unter den Motto „Helfen erlaubt?!“ auf dem Gebiet der Gedenkstätte Ravensbrück. Diesmal waren auch wir von der THW- Jugendgruppe OV Gransee, die Landesjugendfeuerwehr (im Landesfeuerwehrverband Brandenburg) und das Jugendrotkreuz (im DRK-Landesverband Brandenburg) mit  dabei.Als alle Jugendliche (40) und deren Betreuer eingetroffen sind und ihre Zimmer bezogen haben, erkundeten wir erst einmal die neue Umgebung, denn Marcel und ich waren das erste mal hier. Es war ziemlich beklemmend. Danach trafen wir uns alle wieder und wir sprachen über unsere Eindrücke. Während dieses Gespräches hatten wir auch die Möglichkeit uns kennen zu lernen. Die nächsten Tage setzen wir uns intensiv mit dieser Thematik auseinander. Des weiteren räumten wir auf einem entlegenen Teil der Gedenkstätte auf, entästeten/fällten Bäume, legten Schienen frei und entmoosten  das Gelände. Wir hatten auch die Chance, mit zwei Zeitzeuginnen, die im ehemaligen Frauen-KZ während der Naziherrschaft eingesperrt waren, zu sprechen. Sie berichteten über ihre „Erlebnisse“ und Entbehrungen. Wir hatten viele Fragen und waren ziemlich schockiert, dass Menschen so etwas anderen antun können!!!Wir hatten aber auch die Möglichkeit, verschiedene Workshops zu besuchen. Ich habe mich über den Aufbau des Frauen- KZ informiert und jede Menge Literatur dazu gelesen. Um die anderen Teilnehmer über unsere Recherche zu informieren, stellten wir von der Workgruppe „Fürstenberg“ eine Präsentation zusammen. Während dieser Woche hatten wir auch prominenten Besuch. So kam die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Frau P. Pau, der Landtagsabgeordnete T. Krause, Herr A. Broemme (Präsident des THW). Herr M. Gerdes (Präsident der Feuerwehr) und Herr J. Lüssem (Landesvorsitzende der Johanniter) zu uns. Das war schon ziemlich aufregend, zumal auch die Presse anwesend war.Neben all der Ernsthaftigkeit kam auch der Spaß nicht zu kurz! So stürzten wir uns in die Fluten des TURMs, kegelten um die Wette und hatten fun bei einem Filmabend. Leider war die Woche trotz Blasen an den Händen und körperlicher Anstrengung  sehr schnell vorbei. Marcel und ich sind uns einig, dass wir im nächsten Jahr wieder dabei sein werden. Vielleicht treffen wir uns dort!!!!!  Maximilian Lucas SeegerJugendgrüppenleiterTHW-Jugendgruppe OV Gransee